Bausteine des Exzellenzprogramms

 

Das Exzellenzprogramm für Wissenschaftlerinnen ist darauf ausgerichtet, Nachwuchswissenschaftlerinnen der UdS durch spezielle Qualifizierungs- und Betreuungsangebote zufördern. Im Sinne der Nachhaltigkeit geht es um die Erhöhung des Anteils der Frauen in attraktiven Berufs- und Führungspositionen in Wissenschaft und Wirtschaft, die Steigerung des Anteils an weiblichen Bewerberinnen auf eine Professur, um die Motivation zur Planung einer eigenen beruflichen Karriere und den Aufbau von Beziehungsnetzwerken.

 

Das Programm besteht aus vier Bausteinen:

 

1. Qualifikation

Durch Informationsveranstaltungen, Trainings sowie Workshops sollen die Teilnehmerinnen weitere Expertisen in verschiedenen Themenbereichen entwickeln. Das Veranstaltungsangebot richtet sich nach den Themenwünschen der Teilnehmerinnen und wird von dem Gleichstellungsbüro der UdS koordiniert sowie organisiert und mit Fachreferentinnen durchgeführt. Bislang wurden u.a. folgende Veranstaltungsinhalte angeboten:

 

- Rhetorik und Stimme, selbstsicheres Auftreten

- Berufungsverfahren theoretisch und praktisch

- Gremienarbeit

- Einwerben von Drittmitteln

- Personalmanagement und Führungsverantwortung

- Konfliktmanagement

 

2. Coaching

Die Teilnehmerinnen werden individuell von der Projektleitung beraten und werden bei Bedarf an Coaches vermittelt. Das Einzelcoaching kann verschiedene Schwerpunkte beinhalten:

 

- persönliche Karriereplanung

- Unterstützung bei Bewerbungsverfahren sowie Berufungsverhandlungen

- Erarbeitung von konkreten Lösungen und Handlungsstrategien

- Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

3. Mentoring

Durch das Mentoring sollen mit bereits etablierten Professorinnen und Professoren sowie Spitzen der Wirtschaft über regionale bzw. interdisziplinäre Kontakte geknüpft werden. Dadaurch sollen sich für die Teilnehmerinnen neue Perspektiven eröffnen und damit die beruflichen Chancen verbessert werden. Gruppe der Teilnehmerinnen soll im Rahmen eines Peer-Mentoring vor Ort vernetzt werden. Für eine Mentee kann ein Mentoring u.a. bedeuten:

 

- Austausch von persönlichen Erfahrungen und Wissen der Mentorin/des Mentors

- eigene Potentiale erkennen und nutzen

- Beratung bei der beruflichen Karriereplanung

- formelle und informelle Kontakte knüpfen

 

4. Networking

Das Programm zielt auf die verstärkte Vernetzung der einzelnen Teilnehmerinnen. Durch den fächerübergreifenden Austausch innerhalb der Gruppe können weitere Arbeitsbeziehungen aufgebaut werden. Dies wird u.a. ermöglicht durch:

 

- Austausch von Wissenschaftlerinnen in gleicher Situation

- Austausch mit Expertinnen und Experten

- Information über fachspezifische und berufliche Netzwerke

- etc.